Straßenwahlkampf am 15.02.2020 am Säumarkt

Auf ein Wort! Die Freien Wähler-Freien Bürger Lichtenfels im alten Schulhaus in Stetten am 13.02.2020

Über reges Interesse der Dorfgemeinschaft konnten sich die Freien Wähler / Freie Bürger Lichtenfels e.V. am 13.02.2020 bei Ihrer Wahlversammlung im alten Schulhaus in Stetten freuen.

Nach einigen einleitenden Worten berichtete Stadtrat Edi Meixner über die erfolgreiche Arbeit der Stadträte der FW/FB-Fraktion in den letzten sechs Jahren. U.a. wurde die Vision 2030 mit auf den Weg gebracht, neue Gewerbegebiete erschlossen und der neue Nahverkehrsplan mit ausgearbeitet. Im Anschluss hatten die anwesenden Kandidaten für Stadtrat und Kreistag die Gelegenheit, sich vorzustellen und ihre persönlichen Ziele für Lichtenfels und seine Ortsteile darzustellen. In gemütlicher Runde lernten die Stettener Bürger bei „einem Wort vor Ort“ die Kandidaten kennen.

Neujahrsempfang der Freien Wähler am 12.01.2020 in Zeublitz mit Umweltminister Thorsten Glauber

Der bayerische Umweltminster der Freien Wähler, Thorsten Glauber aus Forchheim, besuchte die Freien Wähler aus Altenkunstadt am heutigen Sonntag. Viele Einwohner aus Altenkunstadt besuchten die Veranstaltung bei trockenem, aber auch kaltem Wetter und lauschten den verschiedenen Ansprachen der politischen Prominenz aus Land, Landkreis und Gemeinde Altenkunstadt, unter anderem auch BGM-Kandidat Georg Deuerling. Zu Gast waren auch die Vorstände der Freien Wähler - Freien Bürger Lichtenfels, Carmen Barnickel und Rudi Panzer. Es ergaben sich natürlich viele Möglichkeiten zu Gesprächen, welche intensiv zu Gedankenaustausch genutzt wurden. Umweltminister Glauber und Rudi Panzer, seines Zeichens Geschäftsführer eines der größten Entsorgungsunternehmen in Bayern und Stadtrat in Lichtenfels, unterhielten sich intensiv über die Entsorgungspolitik in unserer Stadt und dem Landkreis Lichtenfels.

Weihnachtsgrüße der Vorstandschaft

Liebe Freie Wähler Familie,
frohe und besinnliche Weihnachten und erholsame Feiertage wünschen wir euch.
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende, es gab Höhen und Tiefen. Wir vertrauen darauf, dass uns das neue Jahr weiter zusammen führt und wir ein erfolgreiches Jahr, voller Vertrauen und Respekt erleben dürfen.
Allen sei Gesundheit, Erfolg in ihrem Tun und Gottes Segen gewünscht,
Eure Vorstandschaft

Vorstands- und Fraktionssitzung der FW/FB am 16.12.2019 im Gasthof Schardt in Trieb

 

Letzten Montag Abend fand die erste Fraktions- und Vorstandssitzung unter der Leitung der neuen Vorstandschaft von Carmen Barnickel im Gasthof Schardt in Trieb statt. Sie konnte die komplette Fraktion, ihre neugewählte Vorstandskollegin Elisabeth Adolf sowie zahlreiche Freie-Wähler-Mitglieder begrüßen.

Nach der FW/FB-Wahl steht jetzt die Kommunalwahl im Fokus der Parteispitze der Freien. Im Rückblick konnte Edi Meixner über die Vielzahl der umgesetzten Projekte in der letzten Legislaturperiode resümieren. Hier gibt es vor allem zu erwähnen, dass die Freien vor der letzten Wahl die Umsetzung des Gewerbegebiets Seubelsdorf als zentrales Wahlkampfthema hatten. Durch viele Fügungen steht dort jetzt ein zukunftsweisender Betrieb, der Arbeitsplätze und Gewerbeeinnahmen generiert hat. Aber auch bei der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik und die Bereitstellung von Hortplätzen in den ehemaligen Stadtwerken in der Jahnstraße  waren Projekte, die die Freien maßgeblich vorangetrieben haben.

Wichtig zu erwähnen ist die äußerst intensive und gute Zusammenarbeit mit dem Ersten Bürgermeister Andreas Hügerich. Fraktionsübergreifende Kommunikation stand im Vordergrund der Stadtratsarbeit der Freien.

Aber der Blick ging vor allem in die Zukunft und die heißt Lichtenfels 2020 bis 2026 als lebenswerte Stadt, ein zukunftsorientierter Industriestandort und eine bezahlbare Wohnstadt in der Nähe der Metropolregion Nürnberg. Was schreiben sich die Freien auf ihre Wahlkampffahnen? Die gute Zusammenarbeit mit dem Stadtoberhaupt Andreas Hügerich soll intensiviert und ausgebaut werden. „Es hat sich gezeigt, dass die offene Kommunikation zwischen Fraktionen und Erster Bürgermeister die Stadt als Ganzes nach vorne gebracht hat, weil man gemeinsam am Seil zieht“ so Fraktionsvorsitzender Edi Meixner. Als Schwerpunkt haben sich die Freien die zeitnahe Umsetzung von Umweltthemen gesetzt. Primär werden sie den Kommunalwahlkampf ohne die übliche ‚Verpflasterung‘ der Kernstadt und der Stadtteile führen. Im Zuge der ökologischen Forderung, die Ressourcen der Welt zu schonen, wird die Partei der Freien Wähler – Freien Bürger Lichtenfels auf die üblichen Plastikplakate verzichten. „Positive Ressonanz von unseren Mitgliedern und den Bürgern haben uns inspiriert, diese Idee im anstehenden Kommunalwahlkampf umzusetzen und als Vorreiter zu agieren, auch wenn die Gefahr besteht, durch die fehlende Plakate nicht mehr alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen!“ so 1. Vorsitzende Carmen Barnickel. „es ist uns wichtig, unsere Welt lebenswert für unsere Kinder und Kindeskinder zu erhalten und wir wollen damit im Kleinen bei den Freien starten! Dadurch reduzieren wir die Umweltbelastung um ca. 80 %.“ Auch der zweite Themenkomplex geht in Richtung Energiewende/Umweltverschmutzung. Die Freien werden sich in der neuen Legislaturperiode dafür einsetzen, dass die Zukunft in Lichtenfels getankt werden kann: Eine Ansiedlung einer Wasserstofftankstelle wäre aufgrund des Standortes am Autobahnknotenpunkt ideal und ein Umkreis der nächsten Hydrogen -Tankstelle von mehr als 50 km ist ein Fingerzeig, dass Lichtenfels gewillt ist, die 7-Meilen-Stiefel Richtung Umweltfreundlichkeit anzuziehen. Ein dritter Schwerpunkt soll auf die Umsetzung eines Naherholungsgebietes am Baggersee Reundorfer Grube liegen. Als Vision sehen die Lichtenfelser Freien ein Festivalgelände, Naherholung mit Camping und Grillplätzen, sowie Abenteuerspielplatz und Fitnessparcours. Dabei soll nicht die Stadt Lichtenfels als Betreiber auftreten, sondern private Investoren gesucht werden, mit Umsetzungsbeispielen wie nach dem Braunkohletagebau in den neuen Bundesländern. Ein Konzept, um endlich die gewünschten Touristen anlocken zu können. Damit könnte Lichtenfels von der Therme Bad Staffelstein partizipieren und eigene Konzepte der touristischen Erschließung umsetzen.

Weitere Punkte werden zur Zeit mit Mandatsträgern, Mitgliedern und Bürgern besprochen. Wie immer werden die Freien einen sachlich von Themen geprägten Wahlkampf führen.

General- und Nominierungsversammlung am 21.11.2019 im Landgasthof Fischer in Mistelfeld

 

Am Donnerstag Abend fand in Mistelfeld die GV der Freien statt. Der kommissarische Vorstand Gernot Brand begrüßte 28 Mitglieder, darunter die Ehrenvorsitzenden Ursula Thierauf und Franz Vogel, sowie einige Ehrenmitglieder und die Stadträte Sigrid Mager, Eduard Meixner und Rudolf Panzer. Begrüßen durfte er auch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Georg Deuerling

Rückblickend auf die Generalversammlung am 04.10.2019 in Reundorf, bei welchem durch Redebeiträge und dadurch entstandene Turbulenzen das Versammlungsziel nicht erreicht werden konnte, war im Vorfeld dieser Generalversammlung durch den gewählten Beirat der FW/FB einstimmig beschlossen worden, die Generalversammlung ohne Öffentlichkeit abzuhalten, um eine offene Diskussion ohne äußeren Druck mit freien Redebeiträgen zu gewährleisten. Brand legte das Schreiben an die örtlichen Presseredaktionen auf, in welchem mitgeteilt wurde, dass die heutige Versammlung als Geschlossene Gesellschaft stattfinden wird.  Die Hintergründe, interne Angelegenheiten untereinander und nicht in der Öffentlichkeit oder gar in der Presse zu diskutieren, waren die Basis des Beschlusses, was in den letzten Wochen nicht mehr in dem  Maße beachtet wurde. Dies soll sicherstellen, dass weder Ansehen von Mitgliedern, noch das der Freien Wähler beschädigt werden kann und jedes Mitglied somit offen und sachlich in diesem besonderen Fall beitragen kann. Die Freien Wähler Lichtenfels stehen für Transparenz und Offenheit, aber es muss auch die Möglichkeit geben und geschaffen werden, dass Interna Interna bleiben und sei es durch die Maßnahme, eine Generalversammlung als Geschlossene Gesellschaft durchzuführen. Das Vorgehen wurde einstimmig durch die anwesenden Mitglieder bestätigt.

Der kommissarische Vorsitzende berichtete über die Sitzungen des Beirats in den letzten 6 Wochen, die beschlossenen Punkte und die daraus entstandenen Aktivitäten. Ausführlich wurde über das Gespräch zwischen Meixner, Dr. Martin und Brand berichtet, in welchem informativ die Stimmungen zwischen Parteibasis, den Parteigremien und dem Bürgermeisterkandidaten ausgetauscht wurde.  Disharmonien waren aufgetreten und sollten ausgeräumt werden. Dass die persönlichen Konsequenz von Dr. Martin in der Rücknahme seiner Bürgermeisterkandidatur endete, war einzig seine Entscheidung. Die aus den letzten Wochen vorliegende Kommunikation und die Veröffentlichungen wurden kritisch angesprochen, da es abgesprochen war, dies intern und nicht in der Presse abzuarbeiten. Dr. Roger Martin, der im Vorfeld der Versammlung schriftlich einen Redebeitrag beantragt hatte, nahm rückblickend auf die Ereignisse bezüglich seines Wirkens und seiner BGM-Kandidatur bei den Freien Wählern 2019 Stellung. Alle Mitglieder hörten aufmerksam seinen Ausführungen zu. Unterschiedliche Sichtweisen zwischen seinen Ausführungen und die der Vorstandschaft waren deutlich zu erkennen. Leider beendete Dr. Martin seinen Beitrag mit seinem Austritt aus den Freien Wählern und verließ die Versammlung.

Die Nachbetrachtungen und die Konsequenzen aus Dr. Martins Beitrag waren durch kurze Mitgliedsreden sachlich und kurz, die erwartete heiße Diskussion wie vor 6 Wochen entfiel.

Brand leitete über zum nächsten Punkt, der Vorstandswahlen. Durch den Rückzug eines Kandidaten befand sich nun lediglich Carmen Barnickel als Wahlvorschlag für die 1. Vorsitzende auf dem Tableau. In ihrer Vorstellungsrede betonte Barnickel, dass sie es als vorrangiges Ziel sehe, wieder Harmonie und Ruhe in die Reihen der Freien Wähler zu bringen. Weiterhin sieht sie es vorrangig, den anstehenden Wahlkampf der Freien Impulse zu geben. Nachhaltigkeit und Umweltschutz müssen priorisierte Ziele der Freien in der Lichtenfelser Kommunalpolitik sein. Im Vorfeld hatte sie sich auch mit möglichen Stellvertretern für die Zusammensetzung der Vorstandschaft abgestimmt. Carmen Barnickel wurde mit 23 JA-Stimmen, einer Gegenstimme und 3 ungültigen Stimmen mit großer Mehrheit zu neuen ersten Vorsitzenden gewählt.

Für die Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden ließ sich Elisabeth Adolf aufstellen. In ihrer Vorstellungsrede stellte sie Konzepte für Müllvermeidung und Naherholung am Oberwallenstadter Baggersee in den Mittelpunkt. Der Zusammenarbeit mit Carmen Barnickel sieht sie zuversichtlich entgegen, da sie gemeinsame Ziele im Fokus haben. Elisabeth Adolf erhielt 22 JA-Stimmen, bei 3 Enthaltungen und 2 NEIN-Stimmen.

In der Wahl zum weiteren Stellvertreter stellte sich Barbara Dirauf und Rudolf Panzer zur Wahl. In der geheimen Abstimmung gab es ein Kopf an Kopf Rennen, welches Rudi Panzer mit 16 zu 10 für sich entschied.

Alle gewählten nahmen die Wahl an und seit 10 Monaten haben die Freien Wähler – Freien Bürger Lichtenfels wieder eine komplette Vorstandschaft. Wahlleiter Gernot Brand und Fraktionschef Edi Meixner wünschten den Dreien ein glückliches Händchen in ihren neuen Funktionen. 

In der internen Nominierung für den Kreistag folgten die Mitglieder dem Vorschlag der Vorstandschaft und stimmten einstimmig für die vorgeschlagenen Mitglieder. Die 32 Mitglieder für die Stadtratsliste und deren Ersatzleute wurden namentlich vorgestellt. Alle Gelisteten hatten die Möglichkeit sich und ihre Ziele für die Kommunalwahl vorzustellen. Bei der Wahl folgten die FW-Mitglieder bei der Stimmabgabe dem Vorschlag der Listenaufsteller und stimmten nach kurzer intensiver Diskussion für den Vorschlag.

Zum Abschluss der Generalversammlung bedankte sich der scheidende kommissarische Vorstand Gernot Brand nochmals für die Disziplin während der Versammlung. Nur dadurch wurde bei der Aussprache zur Generalversammlung und bei der Personalie Dr. Martin persönliche Angriffe vermieden und sachlich argumentiert und diskutiert. So konnte diese umfangreiche Tagesordnung mit schwierigen Punkten zeitlich gestemmt werden. Als letzten Punkt bedankte Brand sich nochmals ausdrücklich in den 12 Jahre Vorstandsarbeit für die Unterstützung durch die Mitglieder. Es gab in dieser Zeit viele Hochs, aber auch die Tiefs sind ihm in Erinnerung. „Ich habe in dieser Zeit viele Mitstreiter gefunden, aber auch Gegenspieler überzeugen müssen. Anders als heute erlebt, habe ich mich intensiv mit meinen Kritikern auseinandergesetzt und argumentativ überzeugt, dass wir gemeinsam ein Ziel haben. Das Wichtigste aber: Ich habe viele gute Freunde gefunden, Euch alle, die Freien Wähler.“

Im Anschluss wurde die Nominierungsversammlung zur Kommunalwahl 2020 eröffnet. Als Wahlleiter erklärte Gernot Brand den Mitgliedern die vorgeschriebenen Regularien. Auch hier wurde diszipliniert  gearbeitet und so konnten die nach einer Stunde die Bewerberliste mit deren Reihung gewählt werden. Listenführer ist Fraktionschef Edi Meixner gefolgt von seiner Stadtratskollegin Sigrid Mager und Rudolf Panzer. Die neuen Vorständinnen Carmen Barnickel und Elisabeth Adolf folgen auf 4 und 5. „Eine sehr attraktive Liste mit vielen weiblichen Bewerberinnen, Jung und Alt aus allen Berufsgruppen“ so Listenführer Edi Meixner.

Kurz nach 23 Uhr schloss Gernot Brand die Versammlung.